Wie alles begann

Von einer gemeinsamen Idee zur unverwechselbaren Waldberghexe.

Aus einer Idee wurde Gemeinschaft

Anfang März 2012 traf sich ein Freundeskreis zu einem geselligen Abend. Aus der gemeinsamen Begeisterung für die Fasnacht entstand dabei die Idee, eine eigene Hexengruppe zu gründen und die Traditionen der regionalen Fasnacht zu pflegen, zu bewahren und aktiv weiterzuführen.

Als die Freunde von ihrem Vorhaben erzählten, erhielten sie viel Zuspruch und Unterstützung. Schnell fanden sich weitere Fasnachtsbegeisterte, die Teil der neuen Gemeinschaft werden wollten. Nach zahlreichen Überlegungen und Gesprächen entstand schließlich das Häs. Auf der Suche nach einem passenden Schnitzer führte der Weg in den Schwarzwald, wo gemeinsam die charakteristische Maske der Waldberghexen entwickelt wurde.

Bereits der erste Entwurf überzeugte. Auch beim anschließenden Informationsabend sorgte die Maske für große Begeisterung.
Damit waren die Waldberghexen Singen geboren.

Unsere Sage

FRIDA WALDBERG
Wir schreiben das Jahr 1734. Das Leben in Singen ist schwer und von Armut geprägt. In einer kleinen Hütte lebt die alte Frida Waldberg – zurückgezogen und von vielen Menschen argwöhnisch beobachtet.

DIE NACHT AM HOHENTWIEL
An einem Abend bei Vollmond beobachten einige ortsansässige Bauern, wie sich Frida auf den Weg zum Hohentwiel macht. Sie schleicht durch den dunklen Wald und steigt den Berg hinauf. Neugierig folgen ihr die Bauern, bis sie eine Lichtung erreichen. Dort haben sich mehrere alte Frauen versammelt. Auch Frida ist unter ihnen und beginnt, in einer fremden Sprache zu sprechen. Für die heimlichen Beobachter klingt es wie ein Schwur.

DER GRÜNE NEBEL
Aus ihrem Versteck sehen die Bauern, wie die Frauen gemeinsam den Wald beschwören. Plötzlich zieht dichter grüner Nebel über die Lichtung. Den Männern wird angst und bange. Sie fliehen über Fels und Gestein den Berg hinunter und bringen sich in Sicherheit.

DIE WALDBERGHEXE
Am nächsten Morgen sind sich die Bauern sicher: Frida Waldberg müsse der schwarzen Magie mächtig sein. Sie bezichtigen sie der Hexerei und nennen sie von diesem Tag an die Waldberghexe. Mit Mistgabeln und Fackeln durchsuchen sie die Wälder. Doch von Frida fehlt jede Spur – und die Suche nach ihr bleibt bis heute erfolglos. Der Legende nach wird jedes Jahr zur selben Zeit ein Hexensabbat auf dem Hohentwiel abgehalten.
Dann kehren die Hexen zurück und nehmen Rache an all jenen, die nicht an ihre Magie glauben.

"Seid gewarnt, wenn der Nebel aufzieht und der Wind durch die Wälder weht –
denn dann treibt die Waldberghexe ihr Unwesen."

Unsere Geschichte wird bis heute weitergeschrieben.

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